So gelingt der Aufbau einer Landingpage, die wirklich konvertiert

So gelingt der Aufbau einer Landingpage, die wirklich konvertiert

Der strategische Aufbau einer Landingpage hat immer nur ein einziges, glasklares Ziel: eine bestimmte Handlung auszulösen. Hier geht es nicht um eine digitale Visitenkarte, sondern um ein scharf geschliffenes Werkzeug, das Besucher in wertvolle Kunden oder Leads verwandelt. Die richtige Struktur ist dabei der entscheidende Hebel, der über den wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg Ihres Marketings entscheidet.

Vom Besucher zum Kunden: der strategische Hebel einer Landingpage

Werfen Sie mal alles über Bord, was Sie über eine normale Webseite wissen – also Navigation, Blog und unzählige Unterseiten. Eine Landingpage ist das exakte Gegenteil. Sie ist ein absolut fokussierter Raum ohne jegliche Ablenkung, mit einer einzigen Mission.

Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. An diesem Punkt entscheidet sich, ob Ihr Marketingbudget zu messbaren Ergebnissen führt oder einfach verpufft. Ein falscher Aufbau kostet Sie nicht nur Besucher, sondern bares Geld.

Der Aufbau einer Landingpage ist viel mehr als nur das Aneinanderreihen von Texten und Bildern. Wir müssen in die Köpfe Ihrer Zielgruppe blicken, um eine Atmosphäre zu schaffen, die sofort Vertrauen weckt und typische Kaufzweifel schon im Keim erstickt. Nur so entsteht der unbedingte Wunsch, mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Die Grundlage Ihres digitalen Vertriebs

Stellen Sie sich eine richtig gut gemachte Landingpage wie Ihren besten Vertriebler vor – nur dass dieser 24 Stunden am Tag für Sie arbeitet und niemals müde wird. Sie leistet die entscheidende Vorarbeit, um aus anonymen Klicks handfeste Geschäftserfolge zu machen.

  • Sie qualifiziert Besucher vor: Nur wer wirklich Interesse an Ihrem Angebot hat, wird am Ende auch die gewünschte Aktion ausführen. Das spart Ihrem Vertrieb wertvolle Zeit.
  • Sie schafft eine direkte Verbindung: Durch eine persönliche und gezielte Ansprache fühlen sich Nutzer sofort verstanden. Das ist die Basis für jede Geschäftsbeziehung.
  • Sie liefert messbare Resultate: Jede einzelne Interaktion lässt sich nachverfolgen. Das ist die Basis für jede datenbasierte Optimierung und die Rechtfertigung Ihres Marketing-Spends.

Eine Landingpage ist kein reines Designprojekt. Sie ist eine strategische Investition in Ihren Vertrieb. Ihre Struktur entscheidet, ob aus einem flüchtigen Klick ein treuer Kunde wird, der Umsatz bringt.

Aus hunderten Projekten weiß ich: Oft sind es die kleinsten Änderungen an der Struktur, die den größten finanziellen Unterschied machen – sei es die Reihenfolge der Argumente oder die Platzierung des Call-to-Action-Buttons. In diesem Guide zeige ich Ihnen nicht die graue Theorie, sondern erprobte Praxis, mit der Sie von Anfang an die Weichen für hohe Conversion-Rates stellen. Fangen wir an.

Das Fundament für hohe Conversions: die Kernelemente im Detail

Eine Landingpage, die wirklich verkauft, ist kein Zufallsprodukt. Sie ist das Ergebnis eines klaren, psychologisch durchdachten Bauplans. Jedes einzelne Element hat eine ganz bestimmte Aufgabe und arbeitet auf dieses eine, große Ziel hin: die Conversion. Wenn hier auch nur ein Baustein fehlt oder zu schwach ist, kann das ganze fragile Konstrukt in sich zusammenfallen und Ihre Investition war umsonst.

Stellen Sie sich den Aufbau Ihrer Landingpage am besten wie eine gut geführte Verkaufspräsentation vor. Sie würden ja auch nicht mit dem Preis ins Haus fallen oder unwichtige Details an den Anfang stellen. Stattdessen bauen Sie gezielt Spannung auf, wecken Interesse und führen Ihr Gegenüber ganz logisch zur Entscheidung. Genau diese verkaufspsychologische Meisterleistung müssen die Kernelemente Ihrer Seite leisten.

Die folgende Grafik zeigt diesen Weg sehr schön – vom anonymen Klick zum zahlenden Kunden.

Infografik zum Prozess der Umwandlung von Besuchern über eine Landingpage zu zahlenden Kunden.

Man sieht hier ganz klar: Die Landingpage ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt, an dem sich entscheidet, ob aus bloßem Traffic am Ende auch Umsatz wird.

Die unschlagbare Headline und der Hero-Bereich

Die Headline ist Ihr wichtigstes Werkzeug, Punkt. Sie haben vielleicht drei Sekunden, um die Aufmerksamkeit eines Besuchers zu fesseln. Scheitert Ihre Headline, ist der Besucher – und damit ein potenzieller Kunde – weg, noch bevor er Ihr Angebot überhaupt verstanden hat. Eine starke Headline bringt den entscheidenden Nutzen so glasklar auf den Punkt, dass der Besucher sofort denkt: "Ah, das ist genau die Lösung, die ich suche!"

Gleich danach kommt der sogenannte Hero-Bereich ins Spiel. Ein starkes Bild oder ein kurzes Video ist hier viel mehr als nur Dekoration. Es schafft eine sofortige emotionale Verbindung und visualisiert das Ergebnis, das sich Ihr Kunde wünscht.

Eine Landingpage ohne überzeugende Headline ist wie ein Geschäft ohne Schild. Potenzielle Kunden laufen einfach vorbei, weil sie nicht erkennen, welchen Wert Sie ihnen bieten können. Ihre Headline ist kein Titel, sie ist ein Versprechen, das sofort eingelöst werden muss.

Benefits statt Features: Was wirklich zählt

Einer der häufigsten und teuersten Fehler, der Unmengen an Potenzial kostet, ist das simple Auflisten von Produktmerkmalen. Ihre Kunden interessieren sich nicht wirklich für die technischen Daten Ihrer Software oder die Materialien Ihres Produkts. Sie wollen wissen, wie ihr Leben dadurch besser, einfacher oder erfolgreicher wird.

Formulieren Sie deshalb glasklare Nutzenversprechen (Benefits), die direkt die Probleme und Wünsche Ihrer Zielgruppe ansprechen.

  • Feature: "Unsere Software hat eine 128-Bit-Verschlüsselung."
  • Benefit: "Schützen Sie Ihre sensiblen Firmendaten vor fremdem Zugriff und schlafen Sie nachts wieder ruhig."
  • Feature: "Dieser Staubsauger hat einen HEPA-Filter."
  • Benefit: "Atmen Sie endlich wieder frei durch – perfekt für Allergiker und Familien mit Haustieren."

Dieser kleine Perspektivwechsel ist absolut entscheidend, um eine emotionale Kaufentscheidung auszulösen und den wahren Wert Ihres Angebots zu vermitteln. Hier trennen sich Amateure von Profis.

Die 5 Kernelemente einer konversionsstarken Landingpage

Element Funktion Ziel
Headline & Hero-Bereich Erregt sofortige Aufmerksamkeit und kommuniziert den Hauptnutzen. Der Besucher versteht sofort, worum es geht und dass er hier richtig ist.
Nutzenversprechen (Benefits) Übersetzt Produktmerkmale in konkrete, emotionale Vorteile für den Kunden. Der Besucher erkennt, wie sein Problem gelöst oder sein Wunsch erfüllt wird.
Social Proof (Vertrauenssignale) Baut durch Beweise von Dritten (Kunden, Experten) Vertrauen auf. Der Besucher überwindet seine Skepsis und fühlt sich in seiner Entscheidung sicher.
Call-to-Action (CTA) Gibt eine klare, unmissverständliche Handlungsanweisung. Der Besucher weiß genau, was er als Nächstes tun soll, und klickt.
Angebot & Dringlichkeit Präsentiert das Angebot klar und schafft einen Anreiz, sofort zu handeln. Der Besucher ergreift die Gelegenheit, statt die Entscheidung aufzuschieben.

Jedes dieser Elemente baut auf dem vorherigen auf und führt den Besucher Schritt für Schritt zur gewünschten Handlung.

Social Proof und der Call-to-Action

Selbst wenn Ihr Angebot perfekt scheint, bleiben oft Zweifel. Menschen sind von Natur aus skeptisch, gerade online. Hier kommt der Social Proof ins Spiel. Er ist der stärkste Hebel, den Sie haben, um Vertrauen aufzubauen und die letzten Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen.

Bauen Sie gezielt solche Elemente ein:

  • Kundenstimmen (Testimonials): Echte Zitate von zufriedenen Kunden, die ein konkretes Problem gelöst haben.
  • Fallstudien: Detaillierte Berichte, die messbare Erfolge bei anderen Kunden zeigen.
  • Bekannte Kundenlogos: Zeigen Sie, welche namhaften Unternehmen Ihnen bereits vertrauen.
  • Bewertungen und Siegel: Nutzen Sie anerkannte Gütesiegel oder Sternebewertungen von Plattformen wie Trusted Shops oder ProvenExpert.

Am Ende führt alles zum Herzstück Ihrer Seite: dem Call-to-Action (CTA). Der CTA muss mehr sein als nur ein bunter Button. Er ist die logische Schlussfolgerung aus allem, was der Besucher bis dahin gelesen und gesehen hat. Er muss glasklar formuliert, visuell auffällig und so verlockend sein, dass der Klick darauf fast schon selbstverständlich erscheint. Fragen Sie sich nicht, ob Ihr CTA "schön" aussieht, sondern ob er unmissverständlich zum Handeln auffordert.

Wie Sie mit überzeugenden Texten und gezieltem Design wirklich verkaufen

Eine gute Struktur, wie wir sie eben besprochen haben, ist das Fundament Ihrer Landingpage. Aber ein Fundament allein verkauft nichts. Jetzt hauchen wir dem Ganzen Leben ein – mit Texten, die ins Herz treffen, und einem Design, das den Blick gezielt zum Abschluss führt. Genau hier entscheidet sich, ob Ihre Seite nur nett aussieht oder ob sie zu einer echten Conversion-Maschine wird, die konstant Umsatz generiert.

Die harte Wahrheit ist: Die meisten Texte auf Landingpages sind furchtbar austauschbar. Voller nichtssagender Marketing-Floskeln, die heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Um wirklich zu überzeugen, müssen wir tiefer graben. Wir müssen eine Sprache finden, die die echten Probleme und Wünsche Ihrer Zielgruppe anspricht, damit diese sich verstanden fühlt.

Grafik zeigt die AIDA-Marketingstufen (Aufmerksamkeit, Interesse, Wunsch, Aktion) mit Pfeilen zu unleserlichem Text.

Mit der AIDA-Formel eine überzeugende Geschichte erzählen

Ein absolut bewährtes Gerüst, um Ihre Inhalte psychologisch wirksam aufzubauen, ist die AIDA-Formel. Stellen Sie sie sich wie einen roten Faden vor, der Ihre Besucher an die Hand nimmt und Schritt für Schritt zur Entscheidung begleitet.

  • Attention (Aufmerksamkeit): Ihre Überschrift und der gesamte obere Bereich müssen sofort fesseln. Stellen Sie eine provokante Frage oder präsentieren Sie einen Vorteil, der neugierig macht. Weg vom Standard!
  • Interest (Interesse): Jetzt haben Sie die Aufmerksamkeit, nun müssen Sie Interesse wecken. Zeigen Sie ganz klar, dass Sie das Problem des Besuchers kennen und verstehen. Kurze Absätze und Bullet Points sind perfekt, um die Vorteile Ihres Angebots greifbar zu machen.
  • Desire (Wunsch): Hier geht es darum, aus Interesse ein echtes „Haben-wollen“-Gefühl zu machen. Malen Sie ein lebhaftes Bild davon, wie sich das Leben oder das Geschäft Ihres Kunden zum Positiven verändert. Kundenstimmen oder Fallstudien sind an dieser Stelle Gold wert.
  • Action (Handlung): Am Ende braucht es eine glasklare Handlungsaufforderung. Ihr Call-to-Action (CTA) muss der logische und einfache nächste Schritt sein – keine Unsicherheit, keine Fragen.

Dieser Aufbau sorgt dafür, dass Sie Ihre Besucher nicht verlieren. Stattdessen nehmen Sie sie mit auf eine Reise, die am Ende ganz natürlich im Klick auf den Button mündet.

Visuelles Design, das auf Klarheit und Vertrauen setzt

Gutes Landingpage-Design ist keine Kunst, sondern Handwerk und Psychologie. Jedes einzelne visuelle Element muss ein Ziel haben: den Blick lenken und Vertrauen aufbauen. Es geht darum, jede Ablenkung zu entfernen und den Weg zur Conversion so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Ein professionelles Design sendet schon Vertrauenssignale, bevor der Besucher auch nur ein Wort gelesen hat. Es ist die Bühne, auf der Ihre überzeugenden Texte überhaupt erst richtig wirken können und Ihr Angebot als hochwertig wahrgenommen wird.

Farben und Kontraste sind dabei Ihre mächtigsten Werkzeuge. Der CTA-Button sollte die auffälligste Farbe auf der Seite haben, damit er sofort ins Auge sticht. Setzen Sie Weißraum (also leere Flächen) gezielt ein, um wichtige Abschnitte voneinander abzugrenzen und dem Inhalt Luft zum Atmen zu geben.

Eine klare visuelle Hierarchie führt den Blick ganz natürlich von der Headline über die wichtigsten Vorteile bis hin zum CTA. Große Überschriften, Fettdruck und Bilder steuern den Lesefluss und sorgen dafür, dass die Kernbotschaften auch beim schnellen Drüberscrollen hängen bleiben.

Am Ende wird klar: Der Aufbau einer Landingpage ist eine untrennbare Einheit aus Text und Design. Wenn Sie sehen möchten, wie diese Prinzipien in der Praxis aussehen, werfen Sie einen Blick auf unsere Demo-Seite für eine moderne Beratungs-Landingpage: https://sh-eng.de/demo/beratung-modern. Dort können Sie live erleben, wie eine durchdachte Struktur und gezieltes Design zusammenwirken, um Besucher zu überzeugen.

Die technische Basis für eine optimale Performance

Die schönste Landingpage mit den überzeugendsten Texten ist am Ende wertlos, wenn die Technik dahinter nicht stimmt. Genau in diesem Bereich, der oft sträflich vernachlässigt wird, schlummert ein riesiges Potenzial für mehr Conversions. Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick unter die Haube werfen und die technischen Grundlagen schaffen, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Technische Performance ist kein nettes Extra, sondern die Grundvoraussetzung für jeden Geschäftserfolg online. Betrachten Sie es als Zeichen des Respekts gegenüber dem Besucher, der Ihnen seine kostbare Zeit schenkt. Eine lange Ladezeit oder eine kaputte Darstellung ist wie eine verschlossene Ladentür – der potenzielle Kunde dreht um, bevor er überhaupt einen Blick auf Ihr Angebot werfen konnte.

Ladezeit: der unerbittliche Conversion-Killer

Jede Millisekunde zählt. Das ist keine Übertreibung, sondern eine messbare Tatsache, die ich in unzähligen Projekten bewiesen habe. Langsame Seiten frustrieren nicht nur Ihre Besucher, sie werden auch von Suchmaschinen wie Google direkt abgestraft. Wussten Sie, dass schon eine Sekunde Verzögerung bei der Ladezeit die Conversion-Raten um bis zu 7 % drücken kann? Rechnen Sie das mal auf Ihren Umsatz hoch.

Zum Glück haben Sie die wichtigsten Geschwindigkeitsfaktoren selbst in der Hand. Hier sind die Maßnahmen, die bei mir immer ganz oben auf der Prioritätenliste stehen:

  • Bilder intelligent komprimieren: Riesige Bilddateien sind der Ladezeit-Killer Nummer eins. Nutzen Sie einfache Tools wie TinyPNG oder die eingebauten Funktionen Ihres Systems. Damit reduzieren Sie die Dateigröße drastisch, ohne dass man einen Qualitätsverlust bemerkt.
  • Code minimieren (CSS & JavaScript): Entfernen Sie überflüssige Leerzeichen, Kommentare und Zeilenumbrüche aus dem Code. Klingt kompliziert? Ist es oft nicht, denn viele moderne Systeme und Plugins erledigen das mit einem Klick für Sie.
  • Das richtige Hosting wählen: Billiges Shared Hosting ist verlockend, aber Sie teilen sich die Leistung mit unzähligen anderen Webseiten. Investieren Sie lieber ein paar Euro mehr in ein качественное Hosting, das auf Geschwindigkeit ausgelegt ist. Diese Investition zahlt sich immer aus.

Diese drei Punkte sind die Basis für eine blitzschnelle Performance. Ein schneller Aufbau einer Landingpage sorgt nicht nur für zufriedene Nutzer, sondern auch für bessere Rankings.

Mobile first: die unumstößliche Regel

"Mobile First" ist heute kein Trend mehr, sondern der absolute Standard. Die Realität ist: Die meisten Ihrer Besucher werden Ihre Seite über ein Smartphone aufrufen. Ein perfektes Erlebnis auf dem kleinen Bildschirm ist also nicht verhandelbar, sondern schlichtweg Pflicht, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Eine Landingpage, die auf dem Desktop großartig aussieht, aber auf dem Handy unbenutzbar ist, verliert mehr als die Hälfte ihres potenziellen Umsatzes. Mobile Optimierung ist heute keine Option, sondern eine Grundvoraussetzung für jedes Online-Geschäft.

Gerade in Deutschland hat die mobile Nutzung einen enormen Einfluss auf den Aufbau von Landingpages. Gut optimierte mobile Seiten erzielen eine um 38 % höhere Conversion Rate – ein direkter wirtschaftlicher Vorteil. Bedenken Sie auch: Im Schnitt verbringen Nutzer auf dem Smartphone nur 3 Minuten und 42 Sekunden auf einer Webseite. Das ist Ihr Zeitfenster, um zu überzeugen. Mehr dazu und weitere spannende Web-Design-Statistiken finden Sie bei senorit.de.

Eine gute mobile Landingpage ist mehr als nur eine geschrumpfte Version der Desktop-Ansicht. Sie muss von Grund auf für die mobile Nutzung gedacht sein. Achten Sie darauf, dass Texte gut lesbar sind, Buttons sich bequem mit dem Daumen treffen lassen und Formulare nicht zur Geduldsprobe werden.

Die technische Optimierung läuft im Hintergrund, ihre Ergebnisse sehen Sie aber direkt in Ihren Geschäftszahlen. Wenn Sie unsicher sind, wo Sie anfangen sollen, hilft Ihnen unser Konfigurator dabei, die richtigen technischen Anforderungen für Ihr Projekt zu definieren. Wenn Sie eine schonungslose Analyse Ihrer bestehenden Seite wünschen, um das volle Potenzial auszuschöpfen, sprechen Sie mich an.

Wie Sie Ihre Landingpage datengestützt und systematisch optimieren

Okay, Ihre Landingpage ist online. Herzlichen Glückwunsch! Viele lehnen sich jetzt zurück und denken, die Arbeit sei getan. Aber genau das ist ein Trugschluss, der bares Geld kostet. In Wahrheit beginnt die wichtigste Phase erst jetzt: die datengestützte Optimierung. Wir überlassen nichts mehr dem Bauchgefühl, sondern machen aus einer guten Seite eine, die verlässlich und skalierbar Ergebnisse liefert.

Ein Split-Test-Diagramm, das zwei Versionen einer Webseite (A und B) für den Vergleich zeigt.

Fundament legen: das richtige Tracking

Bevor wir auch nur ein Komma auf der Seite ändern, müssen wir verstehen, was dort wirklich passiert. Ohne Daten tappen wir im Dunkeln. Ihr Tracking ist die Taschenlampe, die Licht ins Dunkel bringt und Ihnen zeigt, wo Sie Geld verlieren.

Tools wie Google Analytics oder die datenschutzfreundlichere Alternative Matomo sind dafür die Basis. Richten Sie aber nicht nur das Standard-Skript ein. Definieren Sie klare Ziele (Goals), die für Ihr Geschäft relevant sind: jeder Klick auf den CTA-Button, jedes abgeschickte Formular, jeder Download. Das sind die Zahlen, auf die es ankommt.

Noch einen Schritt weiter gehen Sie mit Heatmaps oder Session-Recordings. Damit sehen Sie, wo die Leute klicken, wie weit sie scrollen und an welcher Stelle sie vielleicht zögern oder komplett aussteigen. Das sind unbezahlbare Einblicke in die Köpfe Ihrer Kunden.

Hypothesen entwickeln und gezielt A/B-testen

Sobald die ersten Daten eintrudeln, werden Sie Muster erkennen. Springen die meisten Besucher beim Formular ab? Scrollt kaum jemand über Ihr wichtigstes Nutzenversprechen hinaus? Genau aus diesen Beobachtungen leiten wir Hypothesen ab. Und eine Hypothese ist keine vage Idee, sondern eine ganz konkrete Annahme, die wir überprüfen können.

Hier sind ein paar Beispiele, wie das in der Praxis aussehen könnte:

  • Hypothese 1 (Headline): „Wenn die Headline das Endergebnis für den Kunden betont statt nur das Problem zu nennen, bleiben die Nutzer 15 % länger im oberen Seitenbereich.“
  • Hypothese 2 (CTA): „Ein Button mit der Aufschrift ‚Jetzt Beratung anfordern‘ statt nur ‚Senden‘ steigert die Klicks um 20 %, weil der Nutzen klarer ist.“
  • Hypothese 3 (Layout): „Verschieben wir die Kundenstimmen direkt unter den Hero-Bereich, steigt die Conversion-Rate um 10 %, weil wir früher Vertrauen aufbauen.“

Mit solch klaren Annahmen im Gepäck starten Sie einen A/B-Test (auch Split-Test genannt). Dabei leiten Sie den Traffic nach dem Zufallsprinzip auf zwei Versionen Ihrer Seite: die Originalversion (A) und eine leicht veränderte Variante (B). Tools wie Google Optimize (obwohl bald eingestellt, das Prinzip bleibt) oder integrierte Funktionen in Landingpage-Buildern machen das technisch recht einfach.

Ganz wichtig: Testen Sie immer nur ein einziges Element zur gleichen Zeit. Ändern Sie die Überschrift und die Button-Farbe, wissen Sie am Ende nicht, was den Unterschied gemacht hat.

Entscheidungen aus dem Bauch heraus sind der größte Feind der Conversion-Optimierung. Jede Änderung, egal wie klein, muss auf einer datengestützten Hypothese basieren und systematisch getestet werden. Nur so erzielen Sie wiederholbare und skalierbare Erfolge, die Ihr Business voranbringen.

Den Optimierungskreislauf etablieren

Dieser ganze Prozess – Analyse, Hypothese, Test, Auswertung – ist kein einmaliges Projekt. Es ist ein Kreislauf. Die Gewinner-Variante Ihres Tests wird zur neuen Standardversion, und schon starten Sie den nächsten Test mit der nächsten Hypothese. So schrauben Sie die Leistung Ihrer Landingpage Stück für Stück nach oben.

In Deutschland liegt die durchschnittliche Conversion-Rate von Landingpages bei nur etwa 3,1 %. Das heißt, von 100 Besuchern machen nur drei das, was Sie von ihnen möchten. Gleichzeitig kommen oft 58 % des gesamten Traffics aus der organischen Suche. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, das Maximum aus jedem einzelnen Besucher herauszuholen. Weitere spannende SEO-Statistiken finden Sie übrigens in diesem umfassenden Bericht auf seranking.com.

Wenn Sie diesen systematischen Weg gehen, werden Sie sehen, dass oft schon kleine Anpassungen einen riesigen Unterschied für Ihr Geschäft machen. Brauchen Sie Unterstützung bei der Analyse oder beim Entwickeln starker Testhypothesen? Sprechen Sie mich einfach an. Wir finden gemeinsam die größten Hebel für Ihre Landingpage.

Typische Fragen zum Aufbau einer Landingpage

In meiner täglichen Arbeit tauchen immer wieder dieselben Fragen auf, wenn es um das Erstellen einer Landingpage geht. Ich habe hier mal die wichtigsten gesammelt, um Ihnen ganz praktische Antworten zu geben und zu helfen, die üblichen Stolpersteine zu umgehen, die am Ende bares Geld kosten.

Brauche ich wirklich eine Landingpage oder reicht eine normale Seite?

Ganz klares Ja. Stellen Sie sich Ihre normale Webseite wie ein großes Kaufhaus vor – viele Abteilungen, unzählige Gänge, ein riesiges Angebot. Eine Landingpage ist dagegen wie eine kleine, feine Boutique. Sie hat nur ein einziges Ziel: Den Besucher dazu zu bringen, eine ganz bestimmte Sache zu tun. Sei es ein Kauf, eine Anmeldung oder eine simple Anfrage.

Durch diesen laserscharfen Fokus nehmen Sie jede mögliche Ablenkung vom Tisch. Das Ergebnis ist fast immer eine deutlich höhere Conversion-Rate. Warum? Weil der Besucher nicht lange überlegen muss, wohin er klicken soll. Der Weg ist glasklar vorgezeichnet. Eine normale Seite wird niemals die gleiche Leistung bringen.

Wie lang sollte eine Landingpage sein?

Das ist eine der häufigsten Fragen und die Antwort ist: Es kommt drauf an. Die perfekte Länge hängt vor allem von zwei Dingen ab: der Komplexität Ihres Angebots und dem Preis.

  • Einfache & günstige Angebote: Wenn Sie einen kostenlosen Guide zum Download oder eine simple Newsletter-Anmeldung bewerben, genügt oft eine kurze, knackige Seite. Das Wichtigste sollte direkt sichtbar sein, ohne zu scrollen („Above the Fold“).
  • Komplexe & teure Angebote: Wollen Sie hingegen eine hochpreisige Beratung oder ein erklärungsbedürftiges Produkt verkaufen, brauchen Sie mehr Raum. Hier geht es darum, Vertrauen zu schaffen, mögliche Einwände auszuräumen und den Wert Ihres Angebots im Detail zu erklären. Eine längere Seite, die eine gute Geschichte erzählt, funktioniert hier meist viel besser.

Als Faustregel gilt: Ihre Landingpage sollte genau so lang sein, wie es braucht, um alle wichtigen Fragen zu beantworten und den Besucher zu überzeugen. Aber keinen einzigen Satz länger. Jeder Satz, der nicht verkauft, schadet.

Was ist der häufigste Fehler, den Leute machen?

Der mit Abstand größte und teuerste Fehler ist eine unklare oder sogar fehlende Handlungsaufforderung (der Call-to-Action). Ich sehe ständig Seiten mit drei verschiedenen Buttons, die alle etwas anderes wollen, oder vage Beschriftungen wie „Mehr erfahren“. Seien Sie konkret! Sagen Sie dem Nutzer exakt, was er tun soll und welchen Nutzen er davon hat.

Ein weiterer kritischer Punkt, der oft übersehen wird, ist der Datenschutz. Sobald Sie personenbezogene Daten sammeln – und sei es nur über ein einfaches Kontaktformular – müssen Sie Ihre Datenschutzhinweise korrekt einbinden. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie die aktuellen Anforderungen kennen. Einen guten Überblick über die Grundlagen liefert unser Beitrag zum Thema Datenschutz.

Kann ich eine Landingpage auch selbst bauen?

Ja, absolut. Dank moderner Baukästen und Tools ist es heute viel einfacher geworden, auch ohne technische Vorkenntnisse eine optisch ansprechende Seite zu erstellen.

Die wirkliche Kunst liegt aber nicht in der Technik. Die wahre Herausforderung ist die Strategie dahinter, die überzeugenden Texte und die stetige Optimierung. Ein Tool zu bedienen, ist die eine Sache. Eine Seite zu bauen, die am Ende auch wirklich verkauft, ist eine ganz andere Hausnummer und braucht einiges an Erfahrung. Es ist der Unterschied zwischen "eine Seite haben" und "mit einer Seite Geld verdienen".


Sie sehen also: Eine wirklich gute Landingpage ist viel mehr als nur ein paar zusammengeklickte Bausteine. Es ist das smarte Zusammenspiel aus Psychologie, Design und Technik, das am Ende aus einem einfachen Besucher einen zahlenden Kunden macht. Wenn Sie bei Ihrer nächsten Landingpage von Anfang an alles richtig machen wollen und aufhören möchten, Geld zu verbrennen, dann lassen Sie uns doch einfach mal sprechen. SH Engineering hilft Ihnen dabei, Ihre digitale Präsenz auf Vordermann zu bringen und echte, messbare Ergebnisse zu erzielen.

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